Heute wurde es sportlich in unserer Turnhalle: Als Pilotschule durften wir einen neu entwickelten Parkour-Wettbewerb für die Bundesjugendspiele erproben.
Der Parkour-Wettbewerb befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase und soll künftig möglicherweise das Wettbewerbsformat im Bereich Turnen ergänzen. Schulen haben dabei die besondere Gelegenheit, die entwickelten Übungen gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern auszuprobieren und durch ihre Erfahrungen und Rückmeldungen aktiv an der Weiterentwicklung mitzuwirken.
Unsere Kinder stellten sich heute mit viel Motivation und Bewegungsfreude den verschiedenen Stationen. Dabei waren ganz unterschiedliche Fähigkeiten gefragt: Geschicklichkeit, Koordination, Kraft, Gleichgewicht, Schnelligkeit und natürlich auch eine Portion Mut. Einige Übungen gelangen auf Anhieb, andere stellten die Kinder vor echte Herausforderungen. Doch gerade das machte den Reiz aus: ausprobieren, eine neue Lösung finden, noch einmal versuchen – und sich schließlich über den eigenen Erfolg freuen.
So wurde aus der Erprobung ein abwechslungsreicher und bewegungsintensiver Schultag, an dem unsere Kinder mit großer Begeisterung dabei waren.
Ein ganz besonderer Dank gilt Herrn Bischoff und unserem Praktikanten Kevin Sinzinger, die uns heute tatkräftig beim Aufbau, bei der Betreuung der Stationen und bei der Durchführung unterstützt haben. Ohne diese zusätzlichen helfenden Hände wäre die Umsetzung eines solchen umfangreichen Bewegungsangebots im Schulalltag kaum möglich gewesen.
Nun werden unsere Erfahrungen und Beobachtungen aus der heutigen Erprobung zurückgemeldet und fließen damit direkt in die weitere Entwicklung des neuen Wettbewerbsformats ein.
Wir freuen uns sehr, dass unsere Schule diesen Entwicklungsprozess begleiten darf und unsere Schülerinnen und Schüler dabei schon heute ausprobieren konnten, wie die Bundesjugendspiele von morgen vielleicht einmal aussehen werden.
